Die Grossmünster Kirche in Zürich
Die zwei Kirchentürme der Stadt sind das Ursprüngliche Wahrzeichen der wunderschönen schweizerischen Stadt Zürich. Der Name der schönen Kirche stammt etwa
aus dem 14. Jahrhundert. Zuvor wurde die evangelisch-reformierte Kirche schlichtweg „Züricher Kirche“ genannt.
Ihren Ursprung hat die Kirche der „Sage nach“ im achten Jahrhundert als Karl der Große die Gräber der heiligen Felix und Regula entdeckt haben soll, als sein Pferd vor
den Gräbern plötzlich Halt machte und sich den Toten zur Ehre niederbeugte. Daraufhin soll Karl der Große veranlasst haben die Überreste zu heben und gründete die
Propstei Grossmünster.
Erst 1100 wurde der Bau der romanischen Kirche begonnen und dauerte aufgrund von Architektenwechsel bis 1220. Allerdings wurde auch
später noch sowohl innen wie auch außen immer wieder was an der Kirche verändert. Im Jahre 1845 begannen dann große Abrissaktionen mit dem Ziel vorallem
den Innenraum wieder im ursprünglichen romanischen Stil zu gestalten. Außen wurde die große Kirchen 1931 vollkommen renoviert was kleine Veränderungen
an den Türmen zu Folge hatte, welche allerdings 1989 wieder rückgängig gemacht wurden.
Die Kirche ist heute sehr beliebt bei Besuchern da sie durch die vielen Umbauten eine gewisse Besonderheit erhalten hat. So mischen sich, wenn man genau
hinschaut, Bauten aus den verschiedensten Zeiten.
Im Innenraum ist die Kirche relativ schlicht gehalten. Eine Kanzel und ein Taufstein sind fast die einzigen Inventare. Dein Besonderes Augenmerk liegt bei den
Fenstern im Chorbereich. Die farbigen Bilder der drei Fenster erzählen die Weihnachtsgeschichte, und haben schon so manchen Besucher verzaubert.
In den ältesten Teilen der Kirche sind zum Teil verblasste Wandmalereien zu sehen deren Ursprung nicht ganz geklärt ist.
Insgesamt ist die Grossmünster Kirche in Zürich auf jedenfall einen Besuch wert, auch wenn man nicht unbedingt ein Kirchenfanatiker ist.