Berge - Dufourspitze



Am 1. August 1855 wurde die Dufourspitze in den Walliser Alpen zum ersten Mal bezwungen. Charles Hudsons Seilschaft mit John Birbeck, Christopher und James G. Smyth, Edward J.W. Stephenson, Ulrich Lauener, Johannes und Matthäus Zumtaugwald war es, die den höchsten Gipfel der Schweiz damals erklomm. 4634 Meter ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv hoch. Das Massiv gehört samt Gipfel, der nur 160 Meter von Italien entfernt ist, zum italienisch-schweizerischen Grenzgebiet. Deshalb gilt auch der Dom (4545 Meter) als höchster Berg, der sich ganz auf schweizerischem Boden befindet. Früher trug die Dufourspitze den aussagekräftigen und treffenden Namen: „Höchste Spitze“. Den Namen änderte der Bundesrat 1863 und würdigte damit Guillaume-Henri Dufour, der das erste Landkartenwerk für die Schweiz erstellt hatte.

Die Dufourspitze wird heute vor allem über die Ostflanke bestiegen, die als klassische Route gilt und erstmals 1872 erfolgreich in Angriff genommen wurde. Die leichteste Route auf die Dufourspitze gilt unter Bergsteigern als anspruchsvolle Hochtour über vergletschertes Gebiet. Der Schwierigkeitsgrad wird mit PD+, wobei PD für peu difficile (wenig schwierig) steht. Kletterfreunden, die etwa auf halben Weg zur Spitze Rast machen wollen, steht von Mitte März bis Mitte September die Monte-Rosa-Hütte auf 2795 Meter Höhe zur Verfügung.